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Tätigkeitsschwerpunkte

 

Unsere Tätigkeitsbereiche 

Arbeitsrecht

Der Grundgedanke des Arbeitsrechts ist die freie Wahl des Arbeitsplatzes für den Arbeitnehmer und eine freie Auswahl der Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber. Diese Vorstellung beruht auf den Grundrechten der freien Persönlichkeitsentfaltung (Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz) und der freien Berufswahl (Art. 12 Grundgesetz). Tatsächlich besteht eine wirtschaftliche und persönliche Abhängigkeit des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber. Um einer solchen Abhängigkeit entgegenzuwirken sind im Arbeitsrecht Regelungen zum Schutz des Arbeitnehmers (Kündigungsschutz, Urlaubszeiten, Mutterschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitszeitbegrenzung, Jugendschutz etc.) geschaffen worden. Das Arbeitsrecht stellt also gesetzliche Regelungen dar, die das Verhältnis zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer (individuelles Arbeitsrecht) aber auch zwischen dem Arbeitgeber und dem Staat (Arbeitsschutz) regeln. Auch die Vertretungen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in Gewerkschaften, Personal- und Betriebsräten (kollektives Arbeitsrecht) werden gesetzlich erfasst. Das geltende Arbeitsrecht setzt sich folglich nicht aus zusammenhängenden Normen zusammen, sondern existiert durch eine Vielzahl von Rechtsquellen und wird stark durch die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und der Arbeits- sowie Landesarbeitsgerichte geprägt.
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Bank- und Kapitalmarktrecht

Das Bankrecht umfasst den gesetzlichen Rahmen innerhalb dessen die Banken (Kreditinstitute) ihre alltäglichen Rechtsgeschäfte abwickeln. Dabei wird das Bankrecht in einen öffentlichen und einen privaten Bereich unterteilt. Der private Bereich umfasst das Bankgeschäft und die Finanzdienstleistung die zwischen der Bank und ihren Kunden abgewickelt werden. Dazu zählen auch sämtliche Kreditsicherheiten, wie z. B. Bürgschaft, Garantie, Grundschuld oder Hypothek. Die Banken sind dabei an eine gewerbsmäßige Abwicklung der Bankgeschäfte gebunden oder führen einen nach kaufmännischen Grundsätzen ausgerichteten Gewerbebetrieb. Rechtsgrundlagen finden sich im Handels-, Bank- und Kapitalmarktrecht – eine einheitliche Regelung besteht damit nicht. Zu dem öffentlichen Bankrecht gehört die staatliche Kontrolle des Kredit- und Finanzdienstleistungswesens. Sie wird durch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen im Rahmen von Regelungen über Eigenkapital, Liquidität, Anlagenbegrenzung und Depotprüfungen einer Bank ausgeübt.
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Familien- und Erbrecht

Durch das Erbrecht besteht für den Erblasser bereits zu Lebzeiten die Möglichkeit nach seinem Tod sein Eigentum und auch sonstige übertragbare Rechte (Erbschaft) auf andere Menschen (Erben) zu übertragen. Die freie Entscheidung des Erblassers seine Erben nach seinem Willen auszusuchen (Testierfreiheit), wird durch den Pflichtteil begrenzt. Nach diesem Recht (§ 2303 BGB) können nahe Angehörige (Kinder, Eltern oder der hinterbliebene Ehegatte) ein Recht auf einen Mindestanteil des Erbes geltend machen. Die Vermögensübertragung kann durch einen Erbvertrag, ein Testament, aber auch gesetzlich bestimmt werden. Neben einem solchen Vermögensnachlass werden aber auch etwaige Nachlassverbindlichkeiten des Erblassers auf seine Erben übertragen. Der Erbe haftet dann auch für Schulden des Erblassers. Daher können sich aus einer Erbschaft sowohl Rechte als auch Pflichten für die Hinterbliebenen ergeben. Die Erbfolge, als Schutz des persönlichen Eigentums, wird durch Art. 14 GG gesichert. Eine konkrete gesetzliche Umsetzung dieses Schutzes findet sich im fünften Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) in den §§ 1922 ff., aber auch im Sachen- und Familienrecht.
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HANDELS- UND GESELLSCHAFTSRECHT

Durch die regelmäßige Teilnahme am geschäftlichen Rechtsverkehr besitzen Kaufleute auf diesem Gebiet eine größere Erfahrung und Expertise als ein einfacher Bürger. Diesen Umstand berücksichtigt das Handelsrecht, indem es die Abwicklung von Handelsgeschäften im Gegensatz zum allgemeinen Zivilrecht erheblich beschleunigt. Man spricht deshalb auch vom Sonderrecht für Kaufleute, auf dessen Regelungen das Zivilrecht nur ergänzende Anwendung findet. Neben den niedergeschriebenen Gesetzen bestehen im Handelsrecht auch Gewohnheitsrechte (langfristige Bräuche). Das Handelsrecht stattet Kaufleute damit mit mehr Rechten, aber auch mit zusätzlichen Pflichten aus. Anwendung findet das Handelsrecht, dessen Hauptquelle das Handelsgesetzbuch (HGB) ist, auf Kaufleute, aber auch auf Unternehmen, die in der Industrie sowie in anderen Wirtschaftsbereichen tätig sind.
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Insolvenzrecht

Wir unterstützen Sie in allen Fragen rund um das Thema Insolvenz. Unsere Beratung ist spezialisiert auf Menschen, die sowohl Rat, aber auch Hilfe in finanzieller sowie in rechtlicher Hinsicht benötigen. Durch unsere kompetente und zielgerichtete Beratung ermöglichen wir Ihnen die Chance auf einen wirtschaftlichen Neuanfang. Nutzen Sie unsere professionelle Unterstützung, um Ihre Chancen einer erfolgreichen Krisenbewältigung ungleich zu erhöhen.
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Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht

Das allgemeine Strafrecht erfasst „alltägliche“ Delikte, die insbesondere im Strafgesetzbuch geregelt sind. Bedeutsam sind die Vermögensdelikte, zu denen der Diebstahl, der Raub und die Erpressung, die Begünstigung und Hehlerei und auch Betrug, Erschleichen von Leistungen und Untreue gehören. Häufige Delikte sind auch die Straftaten gegen Personen, wie beispielsweise die Körperverletzung, fahrlässige Tötung, Nötigung und Bedrohung. Nicht zu vergessen sind auch Delikte, wie die falsche uneidliche Aussage, Sachbeschädigung, Beleidigung, falsche Verdächtigung oder auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Nach der Einleitung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens ist es grundsätzlich zu empfehlen, einen in der Strafverteidigung erfahrenen Rechtsanwalt – vorzugsweise einen Fachanwalt für Strafrecht – um Rat zu fragen. Auch in Fällen, die sich zunächst als Bagatelle darstellen, kann es ungünstige Wendungen geben, die zu empfindlichen Strafen führen können. Wird eine Geldstrafe von über 90 Tagessätzen ausgesprochen, ist bereits ein Eintrag im Führungszeugnis unvermeidlich. Im Verkehrsbereich kann die Verhängung eines Fahrverbotes oder die Entziehung der Fahrerlaubnis schwerwiegende Konsequenzen – auch im beruflichen Bereich – zur Folge haben. Der Strafverteidiger ist grundsätzlich zu strikter Verschwiegenheit über alle Informationen, die er von seinen Mandanten bekommt, verpflichtet. Der Mandant kann also darauf vertrauen, dass jede Information, die er seinem Verteidiger mitteilt, streng vertraulich behandelt wird. Das Strafprozessrecht regelt ein gesetzlich angeordnetes Verfahren, in dem bestimmt wird, ob sich eine Person einer Straftat schuldig gemacht hat. Die Regelungen des Strafprozessrechts sind im Wesentlichen in der Strafprozessordnung (StPO) bestimmt. Das Strafprozessrecht dient somit der Umsetzung des Strafrechts.
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